Archiv für den Monat: März 2014

Hochschuldidaktik im Fokus – Neue Vortragsreihe der Philosophischen Fakultät

Im Namen des Büros für Qualitätsmanagement der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln möchten wir auf die neue Vortragsreihe „Hochschuldidaktik im Fokus“  aufmerksam machen:
Im Rahmen ihres Qualitätsmanagements möchte die Fakultät damit allen Lehrenden der Fakultät die Gelegenheit geben, sich im Bereich der Hochschuldidaktik weiter zu qualifizieren, aktuelle hochschuldidaktische Konzepte zu diskutieren sowie neue Anregungen zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen zu sammeln.

Alle Lehrenden der Fakultät sind herzlich zum Eröffnungsvortrag von Frau Prof. Bülow-Schramm am Mittwoch, 7. Mai 2014, um 18 Uhr in S 22 im Neuen Seminargebäude der Universität zu Köln zum Thema Hochschuldidaktische Weiterbildung für eine veränderte Lernkultur eingeladen. Frau Prof. Bülow-Schramm wird einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Hochschuldidaktik sowie zukünftige Themen der Vortragsreihe geben. Im Anschluss daran wird eine Diskussionsrunde stattfinden und beim abschließenden Umtrunk wird die Gelegenheit gegeben, Themen weiter zu vertiefen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Weitere Diskussionen um die Streichung der vier Professuren zugunsten des Innovationspools des Rektorats

Die Diskussion um die Streichung der vom Rektor für den Innovationspool eingeforderten Professuren geht weiter. Mittlerweile liegt ein Papier von Seiten des Rektorates vor, das eben jene vier Professuren für den Innovationspool fordert.
In der Diskussion wurde deutlich, dass es noch viele offene Fragen gibt sowie viele Unsicherheiten, die wohl nicht alle ausgeräumt werden können. Wie selbstständig der Rektor über den Innovationspool verfügen kann, auch wenn Gelder vom Land zur Verstetigung der neuen Professuren der Exzellenzinitiative fließen sollten, bleibt weiterhin offen.
Aus der sehr sachlichen Diskussion in der Fakultätssitzung hat sich ergeben, dass die Kriterien für die Auswahl der zu streichende Stellen noch nicht fest stehen und zudem heftig umstritten sind. Rahmenvorgaben des Rektorats sind, dass Stellen ausgewählt werden müssen, die bis 2020 frei werden (das bietet 20 Möglichkeiten innerhalb unserer Fakultät). Außerdem sollten durch die Exzellenzinitiative geförderte Bereiche geschont werden. Alle weitere Kriterien – wie Schutz der kleinen Fächer, Auslastung, Einbindung in Verbundforschung, Drittmittelvolumina – müssen erstens erarbeitet und ergänzt sowie zweitens gewichtet werden.
Die Ausarbeitung der Kriterien sollen in einer gemeinsamen Sitzung der Strukturkommission und der Engeren Fakultät stattfinden. Die Fächergruppen sind zudem dazu aufgerufen für ihren Bereich Strukturplanungen vorzulegen, die in der Diskussion Berücksichtigung finden sollen.
Wichtig für unsere Statusgruppe ist, dass mit der Streichung der Professuren keine Kündigung von MitarbeiterInnenverträgen verbunden sind, aber (!) diejenigen MitarbeiterInnenstellen, die an die zu streichenden Professuren gebunden sind, werden nach Ablauf der Verträge nicht wieder neu besetzt.

Die Fakultät gründet ein Lehr- und Forschungszentrums für Fachdidaktik

In der Fakultätssitzung im März 2014 wurde die Gründung eines Lehr- und Forschungszentrums für Fachdidaktik beschlossen.
Hier soll eine innovative Einrichtung geschaffen werden, die Interdisziplinarität in den Fachdidaktiken der unterschiedlichen Bereiche kultivieren soll. Als Mögliche Themen des Zentrums wurden genannt: Kompetenzorientierung in der Lehrerbildung, empirische Bildungsforschung, Forschendes Lernen sowie Sprachförderung und -bildung. Außerdem soll das Zentrum auch zur Nachwuchsförderung dienen.
Zudem sollen Kooperationen mit Forschungseinrichtungen anderer Fakultäten und beispielsweise mit dem Mercator-Institut initiiert werden.

Das Zentrum wird wie die übrigen geförderten vier Zentren der Fakultät mit einer halben MitarbeiterInnenstelle für zwei Jahre unterstützt.