Archiv für den Monat: Juli 2014

Reakkreditierung und Klips 2.0

Ab WiSe 2014/15 wird das System für den neuen Lehramtsmaster eingesetzt. Die großen Fächer (Deutsch, Geschichte, Romanistik und Anglistik seien bereits im System abgebildet und von den Verantwortlichen (Geschäftszimmer) abgenommen worden. Das System wird auf jeden Fall starten.

Die Geschäftszimmer derjenigen Institute, die einen Lehramtsmaster anbieten sind bereits geschult. Wie die Schulung der Lehrenden organisiert wird, ist noch offen. Es gibt auf jeden Fall allgemeine Schulungen vom Klips-Support und einen Leitfaden.

Problematisch ist die Koppelung der Einführung von Klips 2.0 an die Reakkreditierung: Alte Studiengänge bleiben im alten System, neue kommen ins neue. So wird für die Übergangszeit eine Mehrbelastung auf die Lehrenden zukommen.

In den Basismodulen sollen Tabellen erstellt, die eine 1 zu 1 Zuordnung der Leistungen enthalten und dann könnten die Daten automatisiert übertragen werden. Die Übertragung an sich (vor allem bei Problemfällen) erfolgt im Prüfungsamt.

Es gibt zwei wichtige Neuerungen in Klips 2.0:

– Die Lehrenden können keine neue Lehrveranstaltungen mehr anlegen, diese werden zentral kopiert, die Geschäftszimmer passen an.

– Es wird keine Leistungsverbuchung mehr durch Lehrende geben. Lehrende können nur noch Noten eingeben und zwar für Prüfungen, zu der sich die Studierenden angemeldet haben. Die Freigabe der Noten kann nur noch durch die Geschäftszimmer oder das Prüfungsamt erfolgen.

Kriterien für die Besetzung von Juniorprofessuren

In der Vollversammlung wurde ausführlich über das Thema „Kriterien für die Besetzung von Juniorprofessuren“ diskutiert. Das Landeshochschulgesetz NRW regelt die Einstellungsvoraussetzungen für Juniorprofessorinnen und -professoren nicht ausdrücklich. Das Hochschulrahmengesetz sieht folgende Kriterien vor:
– ein abgeschlossenes Hochschulstudium
– pädagogische Eignung
– besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. 
Es folgen im nächsten Absatz weitere Bestimmungen:
Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre, im Bereich der Medizin nicht mehr als neun Jahre betragen haben. Verlängerungen nach § 2 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 und 3 bis 5 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes bleiben hierbei außer Betracht. § 2 Abs. 3 Satz 1 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes gilt entsprechend. 

In der Vollversammlung wurden drei Kriterien besonders diskutiert:
– sollen „Hausberufungen“ zugelassen werden
– ist eine abgeschlossene Habilitation ein ok-Kriterium
– ist eine zeitliche Begrenzung (etwa 6 Jahre nach der Promotion) ein zulässiges Auswahlkriterium
Alle drei Kriterien wurden kontrovers diskutiert. Wobei die Meinungen tendenziell eher in die Richtung gingen, die Kriterien so locker wie möglich zu fassen, um keine BewerberInnen im Vorfeld auszuschließen.

Informationen aus der Mittelbauvollversammlung

Auf der Vollversammlung letzte Woche wurden viele Themen diskutiert, hier eine kleine Auswahl an wichtigen Informationen.
Wer einen Antrag auf Prüfungsberechtigung für Bachelor-/ Masterarbeiten stellen möchte, beachte bitte, dass der dafür zuständige Prüfungsausschuss am 25. August das nächste Mal tagt. Bitte geben Sie/ gebt uns Rückmeldung, wenn Ihre/ Eure Anträge auf Prüfungsberechtigung abgelehnt werden. Wenn das zu häufig vorkommt, werden wir das Thema noch einmal in die Fakultätssitzung einbringen.
Tanja Hagedorn, M.A., Wissenschaftsmanagerin des Dekanat hat ihr Arbeitsfeld kurz vorgestellt, in das auch Beratung bei Anträgen und Nachwuchsförderung gehören. Es lohnt sich immer mal wieder auf die von Ihr regelmäßig gepflegten Seite mit aktuellen Förderungsausschreibungen zu schauen.
Das Dezernat 7 bietet regelmäßig Informationsveranstaltungen und Kurse zur Forschungsförderung und Antragswesen an.
Am 26.11.2014 wird ein so genannter „Fakultätstag“ stattfinden, an dem aktuelle Themen in Workshops und Foren diskutiert werden sollen. Diesmal soll es auch verstärkt um Themen, die den Mittelbau betreffen, gehen. Wenn Sie/ Ihr Themenvorschläge habt, bitte ich an uns weiterleiten.