Archiv für den Autor: Frank Hulek

Gremienwahlen 2019: Wahlaufruf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie/Euch mit dieser Mail an die Gremienwahlen zum Senat, zur Gleichstellungskommission und zu den Engeren Fakultäten erinnern.

Von Dienstag, den 22.01.2019 bis Donnerstag, den 24.01.2019 haben Sie/habt Ihr jeweils von 9-16h die Möglichkeit, Ihre/Eure Stimme abzugeben.

Das Wahllokal für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befindet sich im Foyer des Philosophikums am Albertus-Magnus-Platz.

Weitere Informationen zu Stimmbezirken, Wahlbekanntmachungen und Wahllokalen finden sich unter https://strategy.uni-koeln.de/gremien__und_sonstige_akademische_angelegenheiten/wahlen/gremienwahlen/beschaeftigte_gruppen_a_b_und_c/index_ger.html

Jede Stimme zählt, damit die gewählten Vertreter/innen sich auch als Repräsentat/innen einer Statusgruppe definieren können und die Interessen der akademischen Mitarbeiter/innen auch weiterhin un damit Nachdruck Gehör finden.

Gehen Sie wählen! Geht wählen!

Tanja Weber
Clemens von Haselberg
Kathrin Brandt
Frank Hulek

Asta-Veranstaltung zur Prekarisierung des Mittelbaus

…keine Zeit für Wissenschaft. Die Prekarisierung des ‚Mittelbaus‘ und die Strukturparadoxien kapitalistischer Wissensarbeit

 

 

Referent*in:             Dr. Tino Heim (Dresden)

 

Veranstalter:             AStA der Universität zu Köln

Referat für Fachschaften und Kritische Wissenschaften

 

Datum:                      06.11.2017 

 

Uhrzeit:                     19.30 Uhr

Veranstaltungsort:  Hörsaal XVIII  (Hauptgebäude) 

„Das gegenwärtige deutsche Hochschulsystem bietet allen Statusgruppen etwas: Verunmöglichung selbstbestimmter Bildung für Studierende; Überausbeutung in prekarisierten Erwerbsverhältnissen für den ‚Mittelbau‘; Überlastung und strukturelle Entmachtung für Professor*innen; kannibalistische Verdrängungskonkurrenz, Wettbewerbsdruck und Verknappung der Zeitressourcen für Forschung und Lehre für alle.

Der Vortrag stellt die Frage, inwiefern die derzeitigen Ausgestaltungen des Hochschulsystems und der akademischen Erwerbsverhältnisse die Möglichkeitsbedingungen einer unabhängigen und kritischen Wissenschaft unterminieren. Ursachenkonstellationen und Effekte der neoliberalen Hochschulreformen der letzten Dekaden werden dazu in langfristige Trends der Organisation von Wissensarbeit im modernen Kapitalismus eingeordnet. Zugleich wird die Frage nach alternativen Gestaltungsmöglichkeiten und nach Ansatzpunkten für mögliche Gegenstrategien aufgeworfen.

Dabei sorgen die realsatirischen Qualitäten der vielfältigen Paradoxien von Bologna-Reform, Wissenschaftszeitvertragsgesetz oder der Exzellenzinitiative– trotz aller Tragik – auch für einige Komik.“