Archiv für den Autor: Julia Bruch

Die Fakultät gründet ein Lehr- und Forschungszentrums für Fachdidaktik

In der Fakultätssitzung im März 2014 wurde die Gründung eines Lehr- und Forschungszentrums für Fachdidaktik beschlossen.
Hier soll eine innovative Einrichtung geschaffen werden, die Interdisziplinarität in den Fachdidaktiken der unterschiedlichen Bereiche kultivieren soll. Als Mögliche Themen des Zentrums wurden genannt: Kompetenzorientierung in der Lehrerbildung, empirische Bildungsforschung, Forschendes Lernen sowie Sprachförderung und -bildung. Außerdem soll das Zentrum auch zur Nachwuchsförderung dienen.
Zudem sollen Kooperationen mit Forschungseinrichtungen anderer Fakultäten und beispielsweise mit dem Mercator-Institut initiiert werden.

Das Zentrum wird wie die übrigen geförderten vier Zentren der Fakultät mit einer halben MitarbeiterInnenstelle für zwei Jahre unterstützt.

Studienreformtag im Sommersemester 2014

Aufruf zur Mitgestaltung des Studienreformtags
Der Mittelbau wurden von Seiten des Dekanates eingeladen, an der Vorbereitung eines weiteren Studienreformtags im Sommersemester 2014 mitzuwirken.

Wer Interesse hat, sich an der Konzeption dieses Tages zu beteiligen, melde sich bitte: bruchj@uni-koeln.deapascht@uni-koeln.de oder jan.wieners@uni-koeln.de.

E-Mail des Dekans
Hier noch die E-Mail des Dekans bezüglich der Organisation:

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie bereits im Sommersemester 2013 soll auch im Sommersemester 2014 ein sog. „Studienreformtag“ abgehalten werden, an dem aktuelle Entwicklungen und Strukturen der Hochschulpolitik und ihre Auswirkungen auf die Mitglieder unserer Fakultät gemeinsam diskutiert werden. Die Veranstaltung im letzten Jahr wurde auf Initiative der Studierenden durchgeführt und auch vorwiegend von diesen gestaltet und besucht. Ich bin der Überzeugung, dass die zu diskutierenden Inhalte gruppenübergreifend verhandelt werden müssen und dass ein Austausch über die spezifischen Kritikpunkte sehr sinnvoll sein kann.

Nachdem die studentischen Vertreter der „Liste Linker Aktiver“ bereits aktiv geworden sind und das Gespräch mit Frau Lindner und mir gesucht haben, möchte ich heute auch Sie – als Vertreter Ihrer jeweiligen Gruppen in der Engeren Fakultät – einladen, an der Vorbereitung einer solchen Veranstaltung mitzuwirken, denn nur so kann m.E. eine breite Partizipation und eine differenzierte Interessenvertretung gewährleistet werden. Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie an der Konzeption der Veranstaltung beteiligt werden wollen und benennen mir im Idealfall eine Vertreterin/einen Vertreter Ihrer Gruppe, die/der an einem bald einzuberufenden Vorbereitungstreffen teilnehmen kann. Für eine konkrete Terminabsprache melde ich mich dann noch einmal.

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Grohé

 

Prüfungsberechtigung für Nicht-Habilitierte

Prüfungsberechtigung für Nicht-Habilitierte

Die engere Fakultät hat folgenden Beschluss zur Prüfungsberechtigung gefasst:
Die Praxis der Prüferbestellung erfolgt gemäß dem Wortlaut der Prüfungsordnungen. Das bedeutet, dass für Bachelorarbeiten (und perspektivisch für Masterarbeiten) in der Regel Habilitierte als Gutachter/in eingesetzt werden. Sollen Nicht-Habilitierte als Gutachter/in eingesetzt werden, erfolgt diese durch einen gemeinsamen Antrag der Geschäftsführenden Direktorinnen und Direktoren und der als Prüferin / Prüfer zu bestellenden Personen über die Prüfungsausschüsse.

In Modulprüfungen können alle Personen in Prüfungen eingesetzt werden, die die gleiche Qualifikation wie die durch den Abschluss zu erlangende vorweisen. Die/der Modulverantwortliche bleibt aber im Rahmen ihrer/seiner Dienstverpflichtungen verantwortlich für die ordnungsgemäße Durchführung von Prüfungen des Moduls und sorgt für einen angemessenen Einsatz nicht habilitierter Prüfer/innen. Die Durchführung von Wiederholungsprüfungen muss gewährleistet sein.

Regelung der Antragsstellung
Der ursprüngliche Beschlussvorschlag wurden insofern gemäß unseren Forderungen korrigiert,  dass der Antrag auf Prüfungsberechtigung nicht mehr nur allein von den Geschäftsführenden DirektorInnen gestellt darf. Der Antrag muss vielmehr gemeinsam mit der als PrüferIn einzusetzenden Person gestellt werden. Zum zweiten wurde der Passus „wie bisher“ ersatzlos gestrichen.

Deckelung der Prüfungsanzahl
Die Entscheidung über die Anzahl der zu betreuenden Arbeiten wurde in die Fächer gegeben. Hier müssen unsere MittelbauvertreterInnen auf der Fächergruppenebene nun aktiv werden. Auf dieser Ebene soll der Bedarf an PrüferInnen ermitteltet werden und damit abgeglichen werden, welche Nicht-Habilitierte die Prüfungsberechtigung beantragen möchten. Es ist ausdrücklich möglich, dass Nicht-Habilitierte mit befristeten Verträgen ebenso Anträge auf Prüfungsberechtigung (auch Betreuung von Bachelorarbeiten und perspektivisch Masterarbeiten) stellen können.

Ausgleich der Mehrbelastung 
Ein Ausgleich der Mehrbelastung durch die Prüfungstätigkeit ist vorgesehen, allerdings nicht über das Lehrdeputat.

Bestehende Prüfungsgenehmigungen
Zudem bleiben bereits bestehende Prüfungsgenehmigungen von dem gefassten Beschluss unberührt. Gruppenüberführungen der Prüfungsberechtigungen sind im Lehramt vorgesehen.

Streichung von vier Professuren an der Philosophischen Fakultät

Beitrag der Philosophischen Fakultät für den Innovationspool
Im Zuge der Exzellenzinitiative wurden an der Universität zu Köln 22 neue Professorenstellen geschaffen (vier Stellen an der Philosophischen Fakultät) mit der Zielsetzung diese zu verstetigen. Es ist noch nicht sicher, ob dafür Mittel vom Land NRW bereit gestellt werden. Der Rektor der Universität fordert nun von den Fakultäten Professorenstellen zu benennen, die zugunsten der Finanzierung der geschaffenen Stellen gestrichen werden können. Die Philosophische Fakultät ist angehalten vier Stellen in diesen so genannten Innovationspool zu geben. Bevor diese vier Stellen nicht benannt sind, wird der Rektor die Wiederbesetzung der momentan nicht besetzten Professuren blockieren, ebenso kann der Rektor rechtlich gesehen vier Stellen einziehen, ohne die Fakultät einzubinden. Der Dekan wird nun in Rücksprache mit den Fächergruppen ausloten, welche bis 2021 frei werdenden Professorenstellen mit einem kw-Vermerk versehen und gegebenenfalls gestrichen werden.

Falls Mittel von Seiten des Landes kommen sollten, Stellen durch anderweitige Förderungen finanziert werden können oder Juniorprofessuren mit tenure track nicht verstetigt werden, werden die Stellen jedoch nicht angetastet.