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Bildung von Berufungskommissionen

Die Beteiligung von MittelbauvertreterInnen in Berufungskommissionen zur Besetzung von Professuren ist selbstverständlich geworden. Bei der Benennung von MittelbauvertreterInnen für die Kommissionen hier in Köln muss beachtet werden, dass die Mitglieder keinesfalls MitarbeiterInnen des betreffenden Lehrstuhls und somit dem zu berufenden Stelleninhaber weisungsgebunden sein dürfen. Das mag an anderen Universitäten anders gehandhabt werden und der entsprechende Beschluss an der Universität zu Köln mag früher laxer ausgelegt worden sein, im Moment jedenfalls werden die Vorschläge von dem Lehrstuhlinhaber weisungsgebundenen MittelbauvertreterInnen vom Dekanat der Philosophischen Fakultät, spätestens vom Rektorat, zurückgewiesen.

Hier der entsprechende Passus aus den Leitlinien für Berufungsverfahren (best practice) mit Verweis auf den Rektoratsbeschluss‘.

Die oder der bisherige Stelleninhaber/in sowie Institutsangehörige, die der zu berufenden Person gegenüber weisungsgebunden sein würden, dürfen der Berufungskommission nicht angehören (Rektoratsbeschluss vom 23.01.2006). Emeritae und Emeriti und Professorinnen und Professoren im Ruhestand sollen der Berufungskommission nicht angehören. Die Berufungskommission kann im begründeten Einzelfall die oder den bisherigen Stelleninhaber/in, fachnahe Institutsangehörige, Emeritae und Emeriti und Professorinnen und Professoren im Ruhestand zu einzelnen Sitzungen in beratender Funktion beiladen. Im begründeten Einzelfall können im Einvernehmen mit der Dekanin oder dem Dekan fachnahe Institutsangehörige in beratender Funktion dauerhaft beigeladen werden.