Weitere Diskussionen um die Streichung der vier Professuren zugunsten des Innovationspools des Rektorats

Die Diskussion um die Streichung der vom Rektor für den Innovationspool eingeforderten Professuren geht weiter. Mittlerweile liegt ein Papier von Seiten des Rektorates vor, das eben jene vier Professuren für den Innovationspool fordert.
In der Diskussion wurde deutlich, dass es noch viele offene Fragen gibt sowie viele Unsicherheiten, die wohl nicht alle ausgeräumt werden können. Wie selbstständig der Rektor über den Innovationspool verfügen kann, auch wenn Gelder vom Land zur Verstetigung der neuen Professuren der Exzellenzinitiative fließen sollten, bleibt weiterhin offen.
Aus der sehr sachlichen Diskussion in der Fakultätssitzung hat sich ergeben, dass die Kriterien für die Auswahl der zu streichende Stellen noch nicht fest stehen und zudem heftig umstritten sind. Rahmenvorgaben des Rektorats sind, dass Stellen ausgewählt werden müssen, die bis 2020 frei werden (das bietet 20 Möglichkeiten innerhalb unserer Fakultät). Außerdem sollten durch die Exzellenzinitiative geförderte Bereiche geschont werden. Alle weitere Kriterien – wie Schutz der kleinen Fächer, Auslastung, Einbindung in Verbundforschung, Drittmittelvolumina – müssen erstens erarbeitet und ergänzt sowie zweitens gewichtet werden.
Die Ausarbeitung der Kriterien sollen in einer gemeinsamen Sitzung der Strukturkommission und der Engeren Fakultät stattfinden. Die Fächergruppen sind zudem dazu aufgerufen für ihren Bereich Strukturplanungen vorzulegen, die in der Diskussion Berücksichtigung finden sollen.
Wichtig für unsere Statusgruppe ist, dass mit der Streichung der Professuren keine Kündigung von MitarbeiterInnenverträgen verbunden sind, aber (!) diejenigen MitarbeiterInnenstellen, die an die zu streichenden Professuren gebunden sind, werden nach Ablauf der Verträge nicht wieder neu besetzt.